Save The Date: Forum Clubkultur Sachsen 2026

Foto: Laura Keimel

Am 18. Juni 2026 laden wir euch zum Forum Clubkultur Sachsen ins Uniwerk Pirna ein, rücken die sächsische Club- und Livemusikszene in den Fokus und bringen sie mit Politik und Verwaltung ins Gespräch. Das Forum findet in Kooperation mit der Live Initiative Sachsen (LiSA) statt – unterstützt von der Stadt Nach Acht, der wichtigsten bundesweiten Nachtleben-Konferenz (12.-13. November 2026, erstmals in Leipzig), sowie dem regionalen Branchenverband WIR GESTALTEN DRESDEN.

Clubs und Livemusikspielstätten stehen seit Jahren unter Druck – steigende Kosten, wachsende Auflagen und fehlende Anerkennung als Kulturorte treffen auf eine Szene, die gleichzeitig unverzichtbar ist für kulturelle Produktion, soziale Begegnung und lebendige Städte und Regionen. Umso wichtiger ist es, strukturiert ins Gespräch zu kommen, Perspektiven zu bündeln und nächste Schritte zu entwickeln.

Programm und Ablauf

09:30 Uhr – Ankommen

10:00 Uhr – Begrüßung & Impuls zur Lage der Clubs in Deutschland
mit: Alex Pagel (BPM Sachsen) und Felix Grädler (Bundesstiftung Livekultur)

10:30 Uhr – Parlamentarisches Podium zur Clubkultur Sachsen

12:00 Uhr – Mittagspause & Vernetzung

13:00 Uhr – Best Practice: Live-Fördermodelle
mit: Live Music Fund und FairTix-Clubeuro

14:00 Uhr – Kaffeepause

14:30 Uhr – Best Practice: Effizienz im Clubbetrieb
mit: Gregor Kusche (Klunkerkranich Berlin)

15:30 Uhr – Abschluss & Ausblick Stadt Nach Acht-Bundeskonferenz
mit: Marc Wohlrabe (Stadt Nach Acht)

16:00 Uhr – Ende

Durch den Tag wird die Autorin und Journalistin Greta Taubert führen.

Teilnahme & Anmeldung

Die Anmeldung ist geschlossen. Ihr könnt aber auch gern spontan im Uniwerk Pirna vorbeikommen.

Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch mit euch!

Auf dem Parlamentarischen Podium:

Best Practice-Impulse von:

Felix Grädler ist geschäftsführender Gesellschafter der halle02 in Heidelberg und des Veranstalters Delta Konzerte. Er ist Vorstand der Bundesstiftung LiveKultur und Mitgründer sowie Vorstandsmitglied der LiveKomm. Als Initiator des Live Music Fund Germany engagiert er sich für die strukturelle Förderung von Clubs und Festivals in Deutschland.

Foto: Niko Neithardt

Gregor Kusche ist seit über 16 Jahren in der Berliner Clubszene aktiv. Er ist gelernter Elektriker und hat an der TU Berlin Stadt- und Regionalplanung studiert. Er war maßgeblich am Bau des „Klunkerkranich“ in Neukölln beteiligt und ist dort als technischer Leiter unter anderem verantwortlich für digitale Infrastruktur und Automatisierung.

Foto: Privat

Markus Ohm ist Mitgründer und Geschäftsführer von TixforGigs, einer Plattform für digitale Ticketing-Lösungen im Live-Event-Bereich. Zuvor gründete er die Kommunikationsagentur Visionauten und prägte fast 20 Jahre als Pressesprecher das SonneMondSterne Festival. Seit 2010 engagiert er sich für Clubkultur, Freiräume und nachhaltige Nachtleben-Strukturen in Leipzig und darüber hinaus. U.a. mit dem FairTix-Clubeuro-Modell.

Foto: Tom Wagner

Marc Wohlrabe ist Experte für Clubkultur und Nachtökonomie. Er war Mitgründer und erster Sprecher der Clubcommission Berlin sowie Verleger des Nachtleben-Magazins FLYER. Heute engagiert er sich für Stadtentwicklung, sicheres Feiern, Schallimmission und kulturpolitisches Lobbying. Er ist Vorstandsmitglied der LiveKomm und Co-Initiator der internationalen Nachtlebenkonferenz „Stadt nach Acht“.

Foto: Privat

Alex Pagel blickt auf über 25 Jahre in der Musik- und Kulturbranche zurück. Sie war freie Projektmanagerin und Kulturkoordinatorin im Indie-Bereich und kuratierte Veranstaltungen wie die Musikmesse Leipzig (Pop Up. Seit 2025 leitet sie das Büro für Popkultur und Musik Sachsen und sitzt im Vorstand des Bundesverband Popularmusik.

Foto: Sophie Valentin

Moderation

Greta Taubert arbeitet als Autorin, Journalistin und Moderatorin in Leipzig und Berlin. In ihren Büchern, Essays und Reportagen widmet sie sich den großen Fragen unserer Zeit: Sie erkundet Postwachstum, Ost-Identität und Subkulturen – immer auf der Suche nach gelebten Utopien und der Frage, wie ein gutes Leben für alle trotz Klimakrise und globalen Konflikten gelingen kann. Ihre Texte erscheinen unter anderem in Die Zeit und im SZ-Magazin. Zuletzt steuerte sie für den Sammelband „Philosophie des Tanzens“ einen Essay über das Clubbens bei.

Foto: Hagen Wolf

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