Die Gründungsmitglieder kommen aus der alternativen DDR-Jugendkulturarbeit („Kinder von Hoy“). Auf der Suche nach Erweiterungsmöglichkeiten gründete sich 1994 der Verein mit dem Ziel, ein „Soziokulturelles Zentrum“ zu errichten. Heute unterstützen den Verein 70 aktive und 70 Fördermitglieder aus allen sozialen Schichten und Berufsgruppen im Alter von 20 bis 80 Jahre.
Seit 2015 betreibt der Verein, nach einer 16-jährigen Interimslösung "Zwischenbelegung", das sanierte "Bürgerzentrum Braugasse 1" im Herzen der Hoyerswerdaer Altstadt. Hier stehen Veranstaltungssaal, Cafe Auszeit, Workshop- und Proberäume, ein Theaterboden und Seminarräume den Nutzern zur Verfügung. Hier wird das Gundermann-Erbe gepflegt und hier werden kreative Ideen zur Mitgestaltung der Stadtentwicklung erarbeitet.

Die Angebote orientieren sich an den Bedürfnissen der Nutzer und Besucher und finden generationsübergreifend statt.
Zu den Arbeitsschwerpunkten gehören Veranstaltungen und Projekte, kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Workshops, Film- und Medienarbeit, sowie die Bereitstellung einer Infrastruktur für ca. 60 Kooperationspartner und Nutzer. Mit ungewöhnlichen Projekten wie „KunstLandStrich“, Bürgerchor, „Auszeit – Nachdenken über H.“, KunstMarkt, Liederfest Hoyschrecke, „Kulturschul-Projekt“, Galerie Kunstraum oder „Eine Stadt tanzt“ hat sich der Verein einen positiven überregionalen Ruf erarbeitet.
Mit den aktuellen Großprojekten „3.Ort“, Mediennetzwerk Lausitz und „Stadtteilanker Bürgerwiesen“ begibt sich der Verein verstärkt in den öffentlichen Raum und fördert bürgerschaftliches Engagement und zivilgesellschaftliche Akteure.

Nach oben