Der Wettbewerb Popmusik Sachsen geht in die dritte Runde! Die Bewerbungsphase endete am 14. Januar. Danke für eure Bewerbungen! Die Preisverleihung findet am 23. März in Leipzig statt. Die Preisträger:innen haben eine Chance auf ein Preisgeld von 3.000 Euro.
Wer sich bewerben kann
Musiker:innen, Labels, Verlage, Agenturen und weitere Akteur:innen der Musikbranche
Festivals im ländlichen Raum
Betreiber:innen von Clubs- und Livemusikspielstätten
Was dich erwartet
Preisgelder i.H.v. 3000,- Euro
Fünf Kategorien: Finde die passende Kategorie für dein Vorhaben.
Starke Unterstützung: Wir geben deiner professionellen Laufbahn einen entscheidenden Rückenwind.
– Bewerbungsschluss –
Danke für eure Bewerbungen!
Kategorien
Bewirb dich, wenn du als Act kurz vor dem nächsten großen Karriereschritt stehst.
Bewirb dich, wenn dein Music Tech-Vorhaben eine Herausforderung der Musikbranche löst.
Bewirb dich, wenn deine Kooperationsidee neuartig ist und relevante Partner:innen einbindet.
Bewirb dich, wenn dein Festival die Region sichtbar macht und lokalen Akteur:innen einen nachhaltigen Mehrwert bietet.
Bewirb dich, wenn dein Vorhaben auf aktuelle Herausforderungen im Club- und Livemusikbereich reagiert und als inspirierendes Vorbild dient.
Die Jury
BESTE NEUE ACTS
Sophie Boche ist freie Kulturjournalistin mit Schwerpunkt auf Musik und Popkultur. Ihre Texte sind unter anderem im Rolling Stone, Musikexpress, Tagesspiegel, der Berliner Zeitung und dem Missy Magazine erschienen.
Florian Lippmann prägt seit über 13 Jahren die Live-Musiklandschaft im deutschsprachigen Raum. Geboren in Radebeul führte ihn sein Weg von Frankfurt über London nach Berlin – vom Jugendhaus zum Promoter und schließlich zum Co-CEO von Kommune Booking.
Andreas Zagelow ist Redaktionsleiter Musik & Events in der Hauptredaktion Kultur & Jugend des Mitteldeutschen Rundfunks. Er ist dort für die Musikinhalte von MDR SPUTNIK, MDR KULTUR und MDR TWEENS zuständig.
INNOVATIVE MUSIC TECH-VORHABEN
Lisa L. Zwinzscher ist Sängerin und Medienkünstlerin. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Transformation der Stimme sowie das Zusammenspiel menschlicher und künstlicher Stimmen. In ihrem Soloprojekt Pony Pracht verbindet sie experimentellen Pop mit interaktiven, von Computerspielen inspirierten Visuals.
Christopher Siebenhüner ist Leipziger Unternehmer und Geschäftsführer mehrerer Firmen im Medien- und Beratungsbereich. Mit langjähriger Erfahrung begleitet und gestaltet er Projekte wie das R42, ein Ökosystem zur Förderung der Games- und Kreativwirtschaft, aktiv mit.
Jakob Gruhl arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Kulturvermittlung. Er hat langjährige Erfahrung in Musikproduktion und Performance und entwickelt Softwaretools für künstlerischen Ausdruck. Jakob ist Vorstandsmitglied beim Branchenverband MusicTech Germany und Mitbegründer von ZiMMT e.V., Sonic Moves, Ectoplastic und Mazetools.
BEISPIELHAFTE KOOPERATIONEN
Nadine Moser widmet sich kultureller Arbeit, mit Fokus auf Jugendkulturen und Musik. Seit über 25 Jahren ist sie weltweit als DJ aktiv, leitete eine Booking-Agentur, arbeitete als Projektkoordinatorin beim Pop-Kultur Festival Berlin und ist derzeit Zukunftskuratorin bei enter – Junge Kulturregion Chemnitz.
Nastassja von der Weiden schreibt als freie Journalistin über Club- und Popkultur, Feminismus und Sozialpolitik unter anderem für den Mitteldeutschen Rundfunk, tagesschau.de und Deutschlandfunk Kultur. Sie ist Herausgeberin des Leipziger Magazins “frohfroh” und Podcast-Host von “Schwarze Austern”.
Alex Pagel blickt auf 25 Jahre in der Musik- und Kulturbranche zurück. Sie war freie Projektmanagerin und Kulturkoordinatorin im Indie-Bereich und kuratierte Veranstaltungen wie die Musikmesse Leipzig (Pop Up. Seit 2025 leitet sie das Büro für Popkultur und Musik Sachsen und sitzt im Vorstand des Bundesverband Popularmusik.
BESTE FESTIVALS IM LÄNDLICHEN RAUM
Nelly Welskop kommt selbst aus der Festivalpraxis. Viele Jahre war sie beim 3000 Grad Festival aktiv und kennt die Arbeit unter freiem Himmel und im Schlamm. Heute arbeitet sie an der Schnittstelle von Festivals, Livekultur und Kulturpolitik, co-leitet „Festivals Aktuell“ der LiveKomm und verantwortete die Festivalstudie 2025 der Bundesstiftung Livekultur.
Julia Voigt arbeitet seit 2017 im Kulturzentrum Weltecho und ist seit 2019 Teil der Geschäftsführung. Sie ist Gründungsmitglied von “Das Ufer e.V.”, engagiert sich im kommunalen Kulturbeirat für Jugendkultur und hat zahlreiche Projekte, Festivals und Formate in Chemnitz kuratiert und geleitet.
Florian Meyer kennt seit mittlerweile zehn Jahren die Soziokultur aus ehrenamtlicher und hauptamtlicher Perspektive. Als Festivalmacher und Tontechniker war er bereits achtmal organisatorisch am Fokus Festival der RABRYKA in Görlitz in verschiedensten Positionen beteiligt.
BEST PRACTICE CLUBS UND LIVEMUSIKSPIELSTÄTTEN
Naddi M. Rodriguez leitet seit 2009 den Verein AJZ Chemnitz e.V. und organisiert internationale Konzerte, Kongresse und Partys. Sie engagierte sich im Vorstand von “Hand in Hand e.V.”, war Mentorin im MEWEM-Programm und unterstützt seit Jahren junge Kulturakteur:innen im subkulturellen Bereich – alles im DIY-Stil und mit feministischer Punkrockattitüde.
Pierre Tannert war Teil von banq.de, dem Hole of Fame und des Tolerave. Pierre ist Teil von rauze.de, DAVE, Klubnetz Dresden, der Live Initiative Sachsen und des Sektor Evolution. Hauptsächlich ist Pierre aber professioneller Gast und als Chronist der Dresdner Subkultur bekannt.
Alex Pagel blickt auf 25 Jahre in der Musik- und Kulturbranche zurück. Sie war freie Projektmanagerin und Kulturkoordinatorin im Indie-Bereich und kuratierte Veranstaltungen wie die Musikmesse Leipzig (Pop Up. Seit 2025 leitet sie das Büro für Popkultur und Musik Sachsen und sitzt im Vorstand des Bundesverband Popularmusik.
Daten & Fakten
Wer kann teilnehmen?
Am Wettbewerb Popmusik Sachsen 2026 können Musiker:innen, selbst produzierende DJs und Musikschaffende aus dem Popularmusikbereich sowie juristische und natürliche Personen aus der Musikwirtschaft (z.B. Labels, Bookingagenturen, Musikverlage, Management) teilnehmen.
Teilnehmende müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben und ihren festen Wohn- oder Geschäftssitz in Sachsen haben. Vorhaben aus den Sparten Klassik oder Neue Musik können nicht berücksichtigt werden. Die Vergabe der Preise erfolgt unter Berücksichtigung der Diversität der Bewerber:innen. Eingereichte Vorhaben erkennen die freiheitliche-demokratische Grundordnung an.
Prämierte aus den Editionen 2021 und 2024 können als Kooperationspartner:in teilnehmen, nicht als Hauptbewerber:in.
Was ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind Vorhaben aus dem Popularmusikbereich, die von Akteur:innen der Musikwirtschaft in Sachsen initiiert werden. Die Vorhaben sollen vorrangig in Planung für 2026 und somit in der Zukunft liegen und dürfen noch nicht abgeschlossen sein.
Wie kann ich mich bewerben?
Die Bewerbung erfolgt ausschließlich über das Online-Formular.
Die Ausschreibung beginnt am 03. Dezember 2025 und endet am 14. Januar 2026 um 14:00 Uhr. Einreichungen, die nicht in diesem Zeitraum eingehen, können nicht beachtet werden.
Wer entscheidet über die Preisträger:innen?
Die Preise werden von einer fachkundigen Jury ausgewählt. Diese bildet ein breites Spektrum der Musikwirtschaft ab. Die Auswahl der Jury erfolgt mit Diversitätsansatz und ausgewogen in ihrer Expertise. Mit dabei sind u.a. Journalist:innen, Musikwirtschaftler:innen und Expert:innen der Branche, die über jahrelange Erfahrung in ihrem Bereich verfügen und so mit bestem Wissen über die Vergabe der einzelnen Preise entscheiden können.
Nach welchen Kriterien urteilt die Jury?
Die Bewertungskriterien werden in formale und weiche Kriterien unterschieden. Formale Kriterien werden vom BPM Sachsen geprüft. Nur Bewerbungen, die alle formalen Kriterien erfüllen, werden zur Bewertung durch die Jury zugelassen.
Formale Kriterien
Die Abgabe der Bewerbung erfolgt innerhalb des Bewerbungszeitraums.
Die Abgabe der Bewerbung erfolgt über das Online-Tool.
Die eingereichte Bewerbung ist formal vollständig.
Die/der Bewerber:in hat ihren/seinen festen Arbeits- oder Wohnsitz in Sachsen bzw. Clubs/Livemusikspielstätten/Festivals sind in Sachsen verortet.
Die/der Bewerber:in ist in der Musikwirtschaft, bei Kooperationen und Music Tech-Vorhaben in der Kultur- und Kreativwirtschaft in Sachsen tätig.
Die/der Bewerber:in hat das 18. Lebensjahr vollendet.
Das Vorhaben ist geplant oder noch in Umsetzung.
Das Vorhaben ist noch nicht abgeschlossen.
Der/die Bewerber:in erkennt die freiheitlich-demokratische Grundordnung an.
Die/der Bewerber:in erfüllt die Voraussetzungen für die Bewerbung in einer der fünf Kategorien.
Weiche Kriterien
Vielfalt und Selbstverständnis Originalität / Besonderheit / Kreativer Ansatz des Vorhabens Professionalität / Realisierbarkeit
Es gelten für die Kategorien spezifische Anforderungen, nähere Informationen dazu sind den Teilnahmebedingungen zu entnehmen.
Wie hoch sich die Preisgelder?
Beste Neue Acts
Fünf mal 3.000 Euro
Innovative Music Tech-Vorhaben
Drei mal 3.000 Euro
Beispielhafte Kooperation
Drei mal 3.000 Euro
Beste Festivals im ländlichen Raum
Vier mal 3.000 Euro
Best Practice Clubs & Livemusikspielstätten
Fünf mal 3.000 Euro
Wie werden die Preisgelder ausgeschüttet und welche Nachbereitung gibt es?
Die Preisgelder des Wettbewerb Popmusik Sachsen 2026 werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz bereitgestellt und im Nachgang des Wettbewerbs an die jeweiligen Preisträger:innen ausgezahlt.
Ich habe noch Fragen! An wen kann ich mich wenden?
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